White Gorilla ist eine THC-reiche Medizinalcannabisblüte, die aus der Kreuzung der Sorten White Widow und Gorilla Glue #4 hervorgegangen ist. Als verschreibungspflichtiges Arzneimittel ist sie in Deutschland ausschließlich über eine ärztliche Verschreibung und eine Apotheke erhältlich. Dieser Ratgeber informiert sachlich über das Produkt, seine pharmakologischen Eigenschaften sowie wichtige Hinweise zur Anwendung.
Was ist White Gorilla?
White Gorilla gehört zur Gruppe der medizinischen Cannabisblüten (Flos) und wird als Hybridsorte klassifiziert. Die Genetik vereint Eigenschaften beider Elternsorten: die harzreiche Charakteristik der Gorilla Glue #4 und das ausgewogene Profil der White Widow. Der THC-Gehalt liegt je nach Charge typischerweise zwischen 20 und 25 %, während der CBD-Gehalt vergleichsweise gering ausfällt (unter 1 %). Die genauen Werte sind dem jeweiligen Analysezertifikat der Apotheke zu entnehmen.
Der tatsächliche Cannabinoidgehalt kann chargenbedingt variieren. Ihr Apotheker oder Ihre Ärztin kann Ihnen das aktuelle Analysezertifikat (Certificate of Analysis) vorlegen.
Cannabinoide und Terpenprofil
Das dominierende Cannabinoid in White Gorilla ist Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC), das an die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 im Endocannabinoid-System bindet. Ergänzend enthält die Sorte ein charakteristisches Terpenprofil, das häufig von Myrcen, Caryophyllen und Limonen geprägt wird. Terpene können das Wirkprofil eines Cannabispräparats modulieren – ein Phänomen, das in der Fachliteratur als „Entourage-Effekt