Erektionsstörung

TadaHexal: Wirkstoff Tadalafil bei Erektionsstörungen

TadaHexal Originalverpackung
💊 Medikamenten-Steckbrief
HandelsnameTadaHexal
Wirkstoff (INN)Tadalafil
Darreichungsform2,5 mg, 5 mg, 10 mg, 20 mg Filmtabletten
AnwendungsgebietErektile Dysfunktion (Erektionsstörungen)
KategorieErektionsstörung

TadaHexal ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das den Wirkstoff Tadalafil enthält und zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörungen) bei erwachsenen Männern eingesetzt wird. Es gehört zur Gruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer. Die folgenden Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen nicht das Gespräch mit Ärztin oder Arzt. Ob und in welcher Form TadaHexal für Sie geeignet ist, muss stets ärztlich abgeklärt werden.

Was ist TadaHexal?

TadaHexal ist ein Generikum, das in verschiedenen Wirkstärken als Filmtablette erhältlich ist. Der enthaltene Wirkstoff Tadalafil wird angewendet, wenn eine Erektion nicht ausreichend für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr erreicht oder aufrechterhalten werden kann. Eine sexuelle Stimulation ist für die Wirkung erforderlich.

ℹ️ Hinweis

TadaHexal ist ein Mittel zur bedarfsweisen oder regelmäßigen Anwendung, abhängig von der ärztlich gewählten Dosierung. Es ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach ärztlicher Untersuchung eingenommen werden.

Wirkstoff & Wirkweise

Tadalafil hemmt das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5). Bei sexueller Erregung wird im Schwellkörper des Penis Stickstoffmonoxid freigesetzt, was zur Bildung des Botenstoffs cGMP führt. cGMP entspannt die glatte Muskulatur und ermöglicht einen verstärkten Bluteinstrom, der die Erektion bewirkt.

PDE-5 baut cGMP normalerweise wieder ab. Indem Tadalafil dieses Enzym blockiert, bleibt die gefäßerweiternde Wirkung länger erhalten und die Erektion kann bei vorhandener sexueller Stimulation leichter erreicht und gehalten werden. Charakteristisch für Tadalafil ist seine vergleichsweise lange Wirkdauer.

Anwendung & Dosierung

Die geeignete Dosierung legt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt individuell fest. Grundsätzlich gibt es zwei Anwendungsformen:

  • Bedarfsweise Einnahme: Eine Tablette wird je nach Verordnung vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen.
  • Tägliche Einnahme: Eine niedrig dosierte Tablette wird einmal täglich etwa zur gleichen Zeit eingenommen.

Die Filmtablette wird unzerkaut mit etwas Wasser geschluckt und kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Ohne sexuelle Stimulation tritt keine Wirkung ein. Die maximal empfohlene Einnahmehäufigkeit darf nicht überschritten werden.

⚠️ Wichtig

Nehmen Sie TadaHexal nicht eigenmächtig häufiger oder höher dosiert ein. Eine Überschreitung der verordneten Menge erhöht das Risiko für Nebenwirkungen. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bzw. die Apotheke.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch TadaHexal Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Häufig berichtete Nebenwirkungen sind:

  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsrötung (Flush)
  • verstopfte oder laufende Nase
  • Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen
  • Rücken- und Muskelschmerzen

Seltener können unter anderem Schwindel, Sehstörungen oder Herzklopfen auftreten. Eine länger als vier Stunden anhaltende, schmerzhafte Erektion (Priapismus) ist ein medizinischer Notfall, bei dem unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden sollte. Bei plötzlichem Seh- oder Hörverlust ist die Einnahme zu beenden und sofort ärztlicher Rat einzuholen.

Wechselwirkungen & Gegenanzeigen

TadaHexal darf nicht zusammen mit Nitraten (z. B. Nitroglycerin gegen Angina pectoris) oder bestimmten anderen blutdrucksenkenden Substanzen wie Riociguat eingenommen werden, da es zu einem starken, gefährlichen Blutdruckabfall kommen kann. Auch die gleichzeitige Anwendung von Alphablockern oder bestimmten Bluthochdruckmedikamenten erfordert ärztliche Vorsicht.

Nicht angewendet werden sollte TadaHexal unter anderem bei:

  • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder kurz zurückliegendem Herzinfarkt bzw. Schlaganfall
  • schwerer Leberfunktionsstörung
  • bekannter Überempfindlichkeit gegen Tadalafil oder sonstige Bestandteile
  • bestimmten Augenerkrankungen (z. B. NAION in der Vorgeschichte)

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, sowie über bestehende Vorerkrankungen. Alkohol und größere Mengen Grapefruitsaft können die Wirkung und Verträglichkeit beeinflussen.

ℹ️ Hinweis

Erektionsstörungen können Anzeichen einer zugrunde liegenden Erkrankung sein, etwa von Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselstörungen. Eine ärztliche Abklärung ist daher wichtig, bevor eine Behandlung begonnen wird.

❓ Häufig gestellte Fragen

Tadalafil kann bei bedarfsweiser Einnahme nach einer gewissen Zeit seine Wirkung entfalten, die individuell unterschiedlich ist. Eine sexuelle Stimulation ist dabei immer notwendig. Die genaue Einnahmezeit vor der geplanten Aktivität sollte mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.
Tadalafil zeichnet sich durch eine im Vergleich zu anderen PDE-5-Hemmern lange Wirkdauer aus. Über mehrere Stunden hinweg kann bei sexueller Erregung eine Erektion erleichtert werden. Die tatsächliche Dauer ist individuell verschieden.
Größere Mengen Alkohol können die Verträglichkeit beeinträchtigen und Nebenwirkungen wie Schwindel oder einen niedrigen Blutdruck verstärken. Es wird empfohlen, Alkohol nur in Maßen zu konsumieren. Klären Sie dies bei Bedarf mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Ja, TadaHexal ist in Deutschland verschreibungspflichtig und darf nur nach ärztlicher Untersuchung und auf Rezept abgegeben werden. Eine ärztliche Abklärung ist wichtig, da Erektionsstörungen auch auf andere Erkrankungen hinweisen können.
Tritt keine ausreichende Wirkung ein, sollten Sie nicht eigenmächtig die Dosis erhöhen, sondern dies mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen. Mögliche Ursachen können eine zu niedrige Dosierung, fehlende sexuelle Stimulation oder andere zugrunde liegende Faktoren sein.
⚠️ Medizinischer Hinweis

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keinen Arztbesuch und keine professionelle medizinische Beratung. Sprechen Sie vor der Einnahme von Medikamenten immer mit einem Arzt oder Apotheker.

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